Linux und Windows HelpDesk

Festplatte direkt in eine VM unter Proxmox einbinden.

Die virtuelle Maschine, in der die Festplatte hinzugefügt werden soll, muss gestoppt sein.

Zunächst UUID oder aber die Disk ID wie folgt auslesen. (hier sdb)

# ls -lsa /dev/disk/by-uuid/ |grep sdb
0 lrwxrwxrwx 1 root root 10 Jan 19 04:00 62e3919d-ab49-4d08-8bf7-2e2ad9f33147 -> ../../sdb1
# ls -lsa /dev/disk/by-id/ |grep sdb
0 lrwxrwxrwx 1 root root 9 Jan 19 04:00 scsi-SFUJITSU_MAW3073NC_DAQ9P6C00D7S -> ../../sdb
0 lrwxrwxrwx 1 root root 10 Jan 19 04:00 scsi-SFUJITSU_MAW3073NC_DAQ9P6C00D7S-part1 -> ../../sdb1

Nun die VMID der VM ermitteln in welche die Festplatte eingebunden werden soll.

# qm list
VMID NAME STATUS MEM(MB) BOOTDISK(GB) PID
100 eisfair64 running 8192 32.00 31842
101 eisfair64-test stopped 8192 32.00 0
102 debian stopped 8192 32.00 0
103 freetz stopped 2048 32.00 0

Folgenden Befehl bindet die Festplatte per UUID als zusätzliches Laufwerk VIRTIO2 in die VM 101 ein. (virtio2 darf nicht vorhanden sein, ansonten numerisch hochzählen 3,4,5...)

# qm set 101 -virtio2 /dev/disk/by-uuid/62e3919d-ab49-4d08-8bf7-2e2ad9f33147

Bei verwenden von Disk-ID darauf achten, dass die Partition durch gereicht werden soll.

# qm set 101 -virtio2 /dev/disk/by-id/scsi-SFUJITSU_MAW3073NC_DAQ9P6C00D7S-part1

Anstelle virtio kann man das Laufwerk auch als SCSI-Laufwerk durch reichen. Dazu einfach anstelle -virtioN -scsiN eingeben.

Anschließend kann die VM wieder gestartet werden.

# qm start 101